Studientag „Südafrika – das Leben mit dem Erbe der Apartheid”

Datum: 17.01.2019
Uhrzeit: 10:30 - 17:00
Ort: Katholische Akademie Die Wolfburg, Falkenweg 6, 45478 Mülheim an der Ruhr, Mülheim an der Ruhr
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Nelson Mandela wäre am 18. Juli 2018 100 Jahre alt geworden. Mit ihm wird oft das friedliche Ende der Apartheid in Verbindung gebracht, obwohl es viele Menschen, Organisationen und Faktoren gab, die dazu beigetragen haben. Dies liegt mittlerweile über zwei Jahrzehnte zurück. In Südafrika wird intensiv darüber diskutiert, wie gerecht dieser Friede war und ist. Das Land wird in einigen Kreisen zum „Vorzeigeland“ unseres Nachbarkontinents stilisiert. Es sind zwar viele Versuche gemacht worden, einige der Erblasten der Apartheid einzudämmen, bis heute allerdings leidet die Mehrzahl der schwarzen Bevölkerung unter Marginalisierung und Armut. Das „Erbe“ der Apartheid scheint längst noch nicht überwunden: Die Arbeitslosigkeit ist erschreckend hoch, die Gesundheitsvorsorge nach Hautfarbe oder Klasse unterschiedlich gut. Hinzu kommen die Auswirkungen des Klimawandels, die das Land immer wieder zurückwerfen. Wie hat sich Südafrika seit der Apartheid wirklich entwickelt? Wie steht es um die Gerechtigkeit zwischen den Bevölkerungsgruppen?  Welche internationale Rolle spielt Südafrika? Wie wird sich das Land in naher Zukunft entwickeln? Welche Verflechtungen gibt es zwischen Deutschland und Südafrika?

Referent*innen

  • Dr. Boniface Mabanza und Simone Knapp
    beide Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) bei der Werkstatt Ökonomie

Veranstalter

  • Die Wolfburg

Tagungsbeitrag (inkl. Mahlzeiten)

  • 49 €, ermäßigt 39 €

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