SADC People´s Summit auf Madagaskar

Der diesjährige Gipfel der Staats- und Regierungschef:innen der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) fand in diesem Jahr vom 16. bis 17. August auf Madagaskar statt. Gemäß den SADC-Statuten übernimmt das Land, das den stellvertretenden Vorsitz innehat, den Vorsitz für das darauffolgende Jahr. So folgte Madagaskar auf Simbabwe und durfte den SADC-Gipfel ausrichten. Dies bot auch für zivilgesellschaftliche Organisationen eine Gelegenheit, diesen Inselstaat kennenzulernen.

Armut auf Madagaskar: Ein Schock für die Zivilgesellschaften aller SADC-Länder

Für viele Vertreter:innen zivilgesellschaftlicher Organisationen, die aus den verschiedenen SADC-Ländern kamen, war die Begegnung mit der viertgrößten Insel der Welt ein Irritationsmoment. Einige kannten Madagaskar aus dem Geografieunterricht und Prospekten der Tourismusindustrie in Bezug auf die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Sie hörten immer wieder von den tiefgreifenden politischen, sozialen und wirtschaftlichen Problemen Madagaskars und davon, dass das Land zu den ärmsten Staaten weltweit gehört, obwohl es über bedeutende natürliche Ressourcen verfügt. Solche Beschreibungen bleiben oft wenig greifbar. Der Schock war daher sehr groß, diese oft nur statistisch erfasste Armut in der hohen Zahl der jungen Mütter, die mit ihren Kindern auf den Straßen bettelten, im schlechten Zustand der Häuser in den Städten und auf dem Land zu erleben. Noch erschütternder waren die offensichtlich permanenten Gefahren von Malaria und Cholera aufgrund der dichten Besiedlungen entlang der stark verschmutzen Sumpfgebiete und die maroden Infrastrukturen selbst in der Haupstadt. zu erleben. Für viele waren die Eindrücke von Madagaskar nicht bloß schlimmer als das, was sie sich vorstellen konnten, sondern auch schlimmer als das, was sie bislang in allen SADC-Ländern gesehen hatten. Deswegen nutzten sie den SADC-Summit und den Aufenthalt dort, um verstehen zu lernen, wie dieses Land trotz seiner biologischen Vielfalt und seines Ressourcenreichtums in solch eine prekäre Lage geraten konnte, die sich durch eine unzureichende Grundversorgung und tiefgreifende soziale Disparitäten auszeichnet.

Zur strukturellen Einordnung der sozialen Situation

Der SADC People´s Summit beginnt traditionell mit einem Bericht der Organisationen aus dem Gastland über die dortige Situation. In diesem Bericht wurden die Wahrnehmungen der Delegierten strukturell eingeordnet und mit Zahlen belegt. Rund 75 % der madagassischen Bevölkerung lebt unterhalb der internationalen Armutsgrenze von 2,15 US-Dollar pro Tag. Armut ist dabei nicht nur ein ökonomischer Zustand, sondern strukturell tief in gesellschaftliche Prozesse eingebettet. Besonders in ländlichen Gebieten fehlt es an Zugang zu sauberem Wasser, Gesundheitsversorgung, Ernährungssicherheit und Bildungsmöglichkeiten. Besonders dramatisch ist die Ernährungssituation im Süden des Landes, wo Dürren infolge des Klimawandels regelmäßig zu Hungersnöten führen. Viele Kinder brechen die Schule frühzeitig ab, entweder aufgrund der ökonomischen Notlage ihrer Familien oderaufgrund fehlender Infrastruktur. Analphabetismus und eine geringe Schulabschlussquote erschweren langfristige soziale Mobilität. Das Gesundheitssystem ist durch chronische Unterfinanzierung und einen gravierenden Mangel an Fachpersonal gekennzeichnet. Besonders betroffen sind marginalisierte Bevölkerungsgruppen und Frauen. Präventive Maßnahmen, wie Impfkampagnen oder geburtsvorbereitende Versorgung, erreichen weite Teile der Bevölkerung nicht. Gleichzeitig verschärfen klimabedingte Krisen wie Dürren und Zyklone die bereits prekäre Lage. Im Süden des Landes haben mehrere Jahre klimatischer Extremereignisse zu wiederholten Hungersnöten geführt. Die informelle Ökonomie ist der Hauptüberlebensmechanismus für den Großteil der Bevölkerung. Soziale Sicherungssysteme existieren nur rudimentär, und der Staat ist aufgrund geringer Einnahmen kaum in der Lage, flächendeckende Sozialleistungen bereitzustellen. Internationale Entwicklungshilfe kompensiert diesen Mangel teilweise, kann aber langfristig strukturelle Ungleichheiten nicht beheben.

Noch wichtiger als die Problembeschreibung, war die Diagnose, dass sich die sozialen Probleme Madagaskars nicht isoliert betrachten lassen, sondern eng mit politischen Instabilitäten und strukturellen ökonomischen Schwächen verflochten sind. Politisch ist Madagaskar seit Jahrzehnten von Instabilität geprägt. Putsche, umstrittene Wahlen und eine schwache staatliche Verwaltung erschweren eine nachhaltige Entwicklung. Korruption ist weit verbreitet, und demokratische Institutionen bleiben oft nur auf dem Papier bestehen. Dies untergräbt das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung und hemmt dringend benötigte Reformen. Politische Maßnahmen zur Armutsbekämpfung werden oft nicht konsequent umgesetzt oder sind von kurzfristigen Interessen ebenso wie von politischer Kontrolle durch Wahlen geprägt. Aufgrund der daraus resultierenden Perspektivlosigkeit versuchen viele junge Menschen, ihre beliebte Insel zu verlassen, um sich auf Mauritius, den Seychellen, Reunion oder durch Au-pair-Programme in EU-Ländern eine neue Chance zu erarbeiten. Für diese Flucht und Migration spielt nicht nur die bereits beschriebene soziale Situation eine Rolle, sondern auch die zunehmende Brutalität des autokratischen Regimes unter dem sehr umstrittenen Präsidenten Andry Rajoelina. Diese Willkür bekamen auch die Teilnehmenden am SADC-People´s Summit zu spüren.

Kein SADC People´s Summit in der Hauptstadt

Anders als in fast allen Ländern, die in den letzten Jahren Gastgeber des SADC und SADC People´s Summit waren, fand auf Madagaskar der SADC People´s Summit nicht in der gleichen Stadt wie der offizielle Summit statt. Während letzterer in der Hauptstadt Antananarivo durchgeführt wurde, wurde der SADC People´s Summit nach Antsirabe verlegt. Diese Stadt liegt 200 Kilometer südlich von Antananarivo und ist aufgrund von sehr schlechten Straßenverhältnissen nur mühsam zu erreichen. Acht Stunden mit dem Bus dauerte die Hinfahrt. Dieser Austragungsort wurde gewählt, nachdem die Regierung Madagaskars eine Ausrichtung des SADC People´s Summit in der Hauptstadt verboten hatte. Die Veranstalter:innen einigten sich auf Antsirabe, auch als Form des Widerstands. Zwischendurch stand die Idee im Raum, den People´s Summit außerhalb Madagaskars, zum Beispiel in Südafrika auszurichten. Am Ende hatte das Southern Africa People´s Solidarity Network (SAPSN), einer der Veranstalter des SADC People´s Summit, entschieden, den „Bewegungen auf Madagaskar, die gegen die Willkür der eigenen Regierung Widerstand leisten“, diesen Anlass nicht wegnehmen zu wollen. Mit 200 Kilometern Entfernung zwischen den beiden Austragungsorten waren Interaktionen zwischen dem offiziellen und dem SADC People´s Summit, die es in der Vergangenheit immer wieder gab, nicht möglich.

Inhaltliche Ausrichtung des SADC People´s Summit

Der diesjährige SADC People´s Summit stand unter dem Thema „Entkolonialisierung unserer Zukunft: Rückgewinnung der Macht und Souveränität der Menschen, Verteidigung der Menschenrechte und der Rechte der Natur, Förderung einer menschenzentrierten und nachhaltigen Transformation der Wirtschaftssysteme und der regionalen Integration in der SADC“ Schulden, Finanztransaktionen, Rohstoffabbau und Umweltkrisen, Klimawandel, Digitalisierung, Shrinking Space und Autoritarismus, Handel, Industrialisierung und Regionalintegration etc.… Alle gegenwärtig relevanten Themen wurden von zivilgesellschaftlichen Organisationen kritisch beleuchtet. Ihre Wahrnehmungen, Analysen und Forderungen wurden in einer Abschlusserklärung festgehalten, die per Mail an das SADC- Sekretariat verschickt wurden. Die Abschlusserklärung ist unter dem folgenden Link nachzulesen: https://sapsn.org/wp-content/uploads/2025/08/SADC-PEOPLES-SUMMIT-2025-Communique-Final.pdf.

 

Aktuelles

Unsere Projekte 2026 – Ihre Spende

Was lange selbstverständlich schien – ein lebendiger zivilgesellschaftlicher Raum, kritische Stimmen, Räume für Debatte – gerät zunehmend unter Druck. Und während die Herausforderungen wachsen,...

Lesen ...

Die Wohlfühlrhetorik täuscht: Was der AU–EU-Gipfel wirklich zeigt

Am 25. November ging in Luanda der zweitägige AU–EU-Gipfel zu Ende. Wie üblich bei solchen Treffen bekräftigten die Verantwortlichen beider Kontinente ihr Engagement zur Stärkung ihrer langfristigen...

Lesen ...

Pressefreiheit in Namibia und der Fall Johnathan Beukes

Namibia galt über lange Zeit als eines der Vorzeigeländer für Pressefreiheit in Afrika. Die Verfassung garantiert Meinungs- und Pressefreiheit, Gesetze wie das „Access to Information Act" stärken...

Lesen ...

Gräber der Ovaherero Chiefs in Okahandja, Namibia

Der Bund hat die Pflicht zur Kolonialismus-Erinnerung

Mehr als 40 Vereine bundesweit - darunter auch die WÖK/KASA - sowie 140 Personen aus Wissenschaft, Kultur und Forschung unterstützen den Offenen Brief, der insistiert, dass der Bund in der Pflicht...

Lesen ...

Scharfe Abschwächung des EU-Lieferkettengesetzes

Am Dienstag wurden die Trilogverhandlungen zum Omnibus-I-Paket abgeschlossen. Vertreter*innen des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und des EU-Rats haben einen finalen Kompromisstext...

Lesen ...

BAFA-Beschwerde gegen BASF: Umweltaktivist aus Marikana fordert Verantwortung entlang der Lieferkette

  Anfang November 2025 hat der südafrikanische Umwelt- und Community-Aktivist Brown Matloko in Zusammenarbeit mit der Kampagne Plough back the fruits und dem Dachverband Kritischer...

Lesen ...

Tag der Menschenrechte

Am heutigen Tag der Menschenrechte veröffentlicht das Forum Menschenrechte einen Sammelband mit insgesamt 90 Aide-Mémoires, die in diesem Jahr von den Mitgliedsorganisationen, darunter die...

Lesen ...

Versöhnungsabkommen zum Völkermord auf der Anklagebank

Erstmals wird ein internationales Abkommen über die Aufarbeitung kolonialer Verbrechen vor einem Gericht einer ehemaligen Kolonie verhandelt. Die Ovaherero und Nama klagen gegen die „Gemeinsame...

Lesen ...

Vorerst gescheiterte Verfassungsreform in Sambia

In der ersten Jahreshälfte 2025 legte das sambische Justizministerium dem Parlament einen Entwurf für eine Verfassungsänderung vor (Bill 7) mit dem Ziel, Anpassungen am derzeitigen Wahlsystem, der...

Lesen ...

Unvollendete Versöhnung – Südafrikas langer Kampf um Wahrheit, Gerechtigkeit und Anerkennung

Südafrika gilt oft als Erfolgsgeschichte des demokratischen Übergangs. Doch im Schatten der politischen Befreiung blieb ein zentraler Bereich unvollständig: die juristische, soziale und politische...

Lesen ...

AU-EU-Gipfel in Luanda: was ist zu erwarten?

Am 24. und 25. November findet in der angolanischen Hauptstadt Luanda der siebte EU-AU Gipfel statt, auf dem auch 25 Jahre formalisierte Partnerschaft zelebriert werden soll. Die Frage, die sich...

Lesen ...

Eine gerechte Ressourcenpolitik ist möglich – 15. Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des DEAB

15. Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des DEAB mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann zur neuen Rohstoff-Studie für Baden-Württemberg (Stuttgart, 20. Nov. 2025) Lithium, Kobalt und Co. -...

Lesen ...

AU-EU People´s Summit in Angola

Der 7. EU-Afrika Gipfel findet derzeit (24./25. 11.) In der angolanischen Hauptstadt Luanda statt. Dieser Gipfel soll die Partnerschaft zwischen den beiden Regionen in Bereichen Wirtschaft und...

Lesen ...

Erstes Treffen von Forum Menschenrechte mit Außenminister Wadephul

Menschenrechte und Völkerrecht sind Interesse und Verpflichtung37 Vertreter:innen von zivilgesellschaftlichen Organisationen im Forum Menschenrechte - darunter Simone Knapp für die Werkstatt...

Lesen ...

Europäische Brandmauer gefallen, Menschenrechtsschutz geopfert!

Heute wurde im EU-Parlament erneut über die Positionierung zum Omnibus-I-Paket abgestimmt – nachdem vor zwei Wochen keine Einigung über den Vorschlag des Rechtsausschusses zustande kam. Die heutige...

Lesen ...

Ungleichheit bekämpfen am Epizentrum: Was Deutschland und die EU aus dem südlichen Afrika lernen müssen

Einleitung: Ungleichheit als globale Verantwortung Die neue Studie „Tackling Inequality at its Epicentre – Eastern and Southern Africa“, erstellt von Development Finance International, zeichnet ein...

Lesen ...

Simbabwe zwischen Angst, Autoritarismus und lokaler Hoffnung

State of Peace Report Dieser Bericht ist die wichtigste zivilgesellschaftlichen Friedensstudie Simbabwes. Herausgegeben wird er von der Zimbabwe Human Rights Association (ZimRights), einer der...

Lesen ...

Ehemaliger Parlamentarier in Swasiland soll aus dem Gefängnis entlassen werden

Laut Berichten der Online Zeitung Swaziland News, soll der ehemalige Parlamentarier Mthandeni Dube die Tage freigelassen werden, nachdem der König ihn begnadigt hatte. Die Freilassung von Dube wurde...

Lesen ...

Verhandlungen ohne die Betroffenen? Versöhnung ohne Gerechtigkeit?

Trotz der späten Stunde – Freitag, 17 Uhr – war aufmerksames Zuhören statt Wochenendstimmung in der ECCHR-Kantine angesagt: Rund 50 Personen vor Ort und weitere 20 online verfolgten die...

Lesen ...

Einweihungsfeier in unserem neuen Büro

Am 11. September haben wir unser neues Büro in der Heidelberger Weststadt feierlich eingeweiht. Gemeinsam mit Freund:innen und Wegbegleiter:innen der Werkstatt Ökonomie, Mitgliedern des Vorstands,...

Lesen ...

Stimmen der Gerechtigkeit aus Namibia

Bericht eines bewegenden Abends voller Musik, Geschichte und Widerstand Schon beim Eintreten war spürbar: Dieser Abend wird etwas Besonderes. Am 14. Oktober war der Saal im Port 25 so voll, dass...

Lesen ...

Einladung zum Workshop-Tag "Gesellschaft zusammenbringen" am 22.11. in Frankfurt

Der Workshop möchte Wege aus der aktuellen, vielseitigen Krisensituation aufzuzeigen, die wir gemeinsam gehen können. Ziel ist ein gutes Leben für alle. Um den Ansatz „Gesellschaft zusammenbringen“...

Lesen ...

Über 210.000 Menschen fordern Erhalt des Lieferkettengesetzes!

Die Petition der Initiative Lieferkettengesetz zum Erhalt des Lieferkettengesetzes und EU-Lieferkettenrichtlinie hat über 210.000 Unterschriften erhalten. Gemeinsam mit Gewerkschafter*innen und...

Lesen ...

Anti-Apartheid-Aktivistin Ursula Trautwein verstorben

Mit den Frauen für Gerechtigkeit, den ehemaligen Boykottfrauen, war sie 1996 Mitbegründerin der KASA.  Ursula Trautwein starb am 27. September im Alter von 92 Jahren. In den 1970er Jahren...

Lesen ...

Ankündigung: Speakers Tour im Oktober zu Namibia

Im Oktober wartet eine Reihe spannender Veranstaltungen zu Namibia auf euch. Zum einen sind wir von der Werkstatt Ökonomie Kooperationspartner der Attac Deutschland Speakers Tour „Grüner...

Lesen ...

Rohstoffgerechtigkeit: Simbabwe im Lithiumrausch

Um es mit den Worten des Referenten Zacharia Grant auszudrücken: „Wir bedanken uns herzlich für die erfolgreiche Ausrichtung der gestrigen Veranstaltung. Besonders beeindruckt hat uns die...

Lesen ...

Afrika neu denken 2025

Gerade in Zeiten, in denen viele Diskussionen über Afrika noch stark von außen und oft von Hilfs‑, Kolonial‑ und Armutslogiken geprägt sind, ist es wertvoll, Perspektiven zu verschieben und...

Lesen ...

GERD: Ein Projekt mit Signalwirkung?

Am 09. September2025 hat Äthiopien den Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD) feierlich in Betrieb genommen. GERD wird von vielen Beobachter:innen auf dem afrikanischen Kontinent als ein...

Lesen ...

SADC People´s Summit auf Madagaskar

Der diesjährige Gipfel der Staats- und Regierungschef:innen der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) fand in diesem Jahr vom 16. bis 17. August auf Madagaskar statt. Gemäß den...

Lesen ...

Solidaritätsbewegungen früher und heute

Podcast der informationsstelle südliches afrika e.V. In dieser Folge wird Simone Knapp von der Werkstatt Ökonomie/Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) bei uns zu Gast sein. Wir wollen...

Lesen ...

Der Stand der Debatte um ein Grundeinkommen in Südafrika

Neuer Wind nach der SONA-Rede von Präsident Ramaphosa Die Debatte über ein Grundeinkommen in Südafrika hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der zentralen sozialpolitischen Themen des Landes...

Lesen ...

Machtkampf in Simbabwe: Chiwenga gegen Mnangagwa – und der stille Aufstieg eines Tykoon

In der Regierungspartei Zanu PF spitzt sich ein erbitterter Machtkampf zu. Bei einer hitzigen Politbürositzung am 17. September 2025 kam es zu einem offenen Schlagabtausch zwischen Präsident...

Lesen ...

Gesellschaft zusammenbringen – Veranstaltungen im Herbst

In den nächsten Monaten gibt es einige Veranstaltungen innerhalb des Projektes „Gesellschaft zusammenbringen – mit fairen Regeln“ sowie im Netzwerkzusammenhang. Die gesellschaftlichen Entwicklungen...

Lesen ...

Neuer Praktikant bei der WÖK – Heiner stellt sich vor

Hallo, ich bin Heiner Machmer und arbeite seit Anfang September als Praktikant bei der Werkstatt Ökonomie. Ich studiere Volkswirtschaftslehre und Geographie in Heidelberg und beschäftige mich dabei...

Lesen ...

Bundeskongress „Jeden Kolonialismus beenden!“

Anerkennung, Widerstand, Reparationen sind Themen des Kongresses, zu dem die Bundeskoordination Internationalismus einlädt. Auf dem Kongress werden vielfältige Möglichkeiten zur...

Lesen ...

Ruth Weiss – Journalistin, Schriftstellerin, Menschenrechtlerin

Ein persönlicher Nachruf 26. Juli 1924 bis 5. September 2025 Ruth Weiss hat mich mein ganzes Erwachsenenleben begleitet. Da bin ich sicher nicht die Einzige. Zunächst waren es ihre Bücher, vor...

Lesen ...

Erste Studienergebnisse über den Rohstoffbedarf in Baden-Württemberg

Die Beschaffung von Rohstoffen hat derzeit für die Politik weltweit höchste Priorität. Doch der hohe Rohstoffbedarf, der vor allem bei Metallen durch die Digitalisierung und die Energiewende...

Lesen ...

Konferenz in Stuttgart: „Lieferkettengesetz unter Beschuss: Wirkungen und Strategien“

Am 10. Oktober organisieren wir gemeinsam mit der evangelischen Akademie Bad Boll, Südwind und Mehr Wert! die Konferenz „Lieferkettengesetz unter Beschuss: Wirkungen und Strategien”. Es werden...

Lesen ...

Bundesregierung beschließt massive Abschwächung des Lieferkettengesetzes

Am 3. September hat das Kabinett einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der das deutsche Lieferkettengesetz massiv schwächen soll. Noch ist nichts verloren, doch der Wind dreht sich immer stärker. Mit...

Lesen ...

Thabilé live in Bad Boll – Musik als Stimme gegen Gewalt an Frauen

Die südafrikanische Sängerin Thabilé tritt am Freitag, 26. September 2025 um 20 Uhr im Rahmen der internationalen Tagung „South Africa and Germany in Solidarity: Walking Together...

Lesen ...

South Africa and Germany in Solidarity: Walking Together Against Gender-Based Violence

Nachdem wir im Dezember 2024 in Bad Boll eine erfolgreiche Tagung zu 30 Jahre Demokratie in Südafrika durchführen konnten, wenden wir uns nun in der diesjährigen Konferenz wieder in Bad Boll dem...

Lesen ...

Das Massaker von Marikana – auch 13 Jahre danach immer noch eine offene Wunde

Am 16. August 2025 jährt sich das Massaker von Marikana zum dreizehnten Mal. 34 Bergleute wurden an diesem Tag getötet, mindestens 78 verletzt und etwa 250 festgenommen. Das Massaker von Marikana...

Lesen ...

UN Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla

Die FfD4-Konferenz (Fourth International Conference on Financing for Development), auch bekannt als “Compromiso de Sevilla“ zielte wie ihre vorangegangenen Konferenzen in Monterrey (2002), Doha...

Lesen ...

Gesellschaft zusammenbringen - mit fairen Regeln

Um den Ansatz „Gesellschaft zusammenbringen“ erfolgreich auf lokaler Ebene beginnen und Veränderungen bewirken zu können, braucht es Partner:innen: Menschen in Organisationen, Unternehmen und...

Lesen ...

Lieferkettengesetze weiter unter Beschuss – Fachtagung am 10. Oktober in Stuttgart

Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz ist seit fast drei Jahren in Kraft, doch seine Zukunft und die der europäischen Lieferkettenrichtlinie sind bedroht. Während die Gesetze erste...

Lesen ...

Grüne Wende – auf wessen Kosten?

Auswirkungen des Lithiumabbaus auf die lokale Bevölkerung in Simbabwe Eine aktuelle Studie und zwei Veranstaltungsankündigungen mit den Autor:innen der Studie in Basel und Stuttgart beleuchten die...

Lesen ...

Der Hafen als politischer Ort

Fahrradtour zu globalen Arbeitsrechten und Lieferketten nachdem wir am 1. Mai eine erste erfolgreiche Fahrradtour im Mannheimer Hafen durchführen konnten, hat uns der Verein...

Lesen ...

4. Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla (FFD4) - Tage 2 & 3

Am zweiten und dritten Tag standen auf dem offiziellen Programm der FFD4 in Sevilla sowohl „Multi-Stakeholder Round Tables“ als auch „Plenary Meetings“. Hier bestand die Möglichkeit, als Beobachter...

Lesen ...

4. Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FFD4) - Tag 1

Der erste Tag der FFD4 in Sevilla verlief, wie es bei solchen Megakonferenzen üblich ist: Die Eröffnungszeremonie bestand aus einer Reihe von Reden. Zu Wort kamen etwa der spanische König, der...

Lesen ...

Wir sind umgezogen!

Unsere neuen Büroräume befinden sich in der Heidelberger Weststadt - immer noch in fußläufiger Nähe zum Hauptbahnhof. Wir sind sehr glücklich, dass bei der Evangelisch-methodistischen Kirche - die...

Lesen ...

Veranstaltungen

AG Gesellschaft zusammenbringen
28. Jan. 19.00 Uhr - 28. Jan. 2026 21.00 Uhr, Welthaus Heidelberg, Kurfürsten-Anlage 25, am Römerkreis, mittlerer Seminarraum

China und der Globale Süden.
Forum im Rahmen der Konferenz „China und Wir. Perspektiven für Frieden, Menschenrechte und sozial-ökologischer Umbau.“ 17. März 09.30 Uhr - 17. März 2026 11.00 Uhr, Universitätsstr. 37, 50931 Köln

Weltkirche und koloniale Strukturen.
21. März 10.00 Uhr - 21. März 2026 17.00 Uhr, St. Virgil, Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg,

Wen kümmerts? - Genozide des 20. Jahrhunderts und die Rolle Deutschlands
27. März 19.00 Uhr , Karlstorkino Heidelberg

Warum Klimagerechtigkeit eine Zukunftsfrage für alle ist
23. Apr. 16.15 Uhr - 23. Apr. 2026 20.00 Uhr, Universität Freiburg, Aula

Unsere Netzwerke und Unterstützer

  • kda_baden_mit_ekiba.png
  • ems.jpg
  • misereor.jpg
  • attac.png
  • elm.jpg
  • zimbabwe_europe_network.png
  • netzwerk_geldkompass.png
  • BrotFuerDieWelt.jpg
  • initiative_transparente_zivilgesellschaft.png
  • berliner_missionswerk.png
  • eine-welt-promotorinnen-programm.png
  • bistum_limburg.jpg
  • evang_kirche_in_baden.jpg
  • plough_back_the_fruits.png
  • dachverband_kritische_aktionaere.png
  • deab.png
  • forum_menschenrechte.png
  • erlassjahr.png
  • evang_kirche_in_hessen_und_nassau.png
  • evang_kirchenkreis_dortmund.jpg
  • bonhoeffer-gemeinde_hd.jpg
  • fair_toys_organisation.png
  • ewz_heidelberg.png
  • evang_kirche_in_heidelberg.png
  • gossner_mission.png
  • allianz_rechtssicherheit.png
  • csm_FH_mSlogan_RGB_23d44b3954.jpg
  • cora-netzwerk.png
  • evang-methodistische_kirche.png