Donald Trump und Südafrika: Die Botschaft einordnen

Wie jeder Populist stellt auch Donald Trump schnell fest, dass weder die internen Probleme der USA wie Inflation, hohe Nahrungsmittelpreise oder Wohnungskrise noch die externen - mit oder ohne Beteiligung der USA - wie die Kriege in der Ukraine/Russland, in Gaza oder in Ostkongo, nicht einfach über Nacht verschwinden, nur weil er an der Macht ist. Diesen Eindruck vermittelte Trump im Wahlkampf und seine Anhänger:innen glaubten daran. Sie sehen in ihm den Macher, der den Anspruch der USA als Ausnahmenation wieder etablieren soll.

Zwei Gefahren im Umgang mit Trump
Im Umgang mit Donald Trump sind zwei Hauptgefahren zu vermeiden: ihn zu unterschätzen und ihn zu ernst zu nehmen. Trump hat in seinen ersten Tagen einen Tatendrang gezeigt und versucht viele Drohungen, die er im Wahlkampf formulierte wahrzumachen. Blickt Mensch auf Entscheidungen der ersten Wochen zurück, stellt man fest, dass er nicht alles durchsetzen konnte, was er ankündigte. Die Zerschlagung der US Entwicklungsagentur USAID konnte vorerst von einem Bundesrichter gestoppt werden. Es läuft eher auf eine Verschlankung als auf eine Abschaffung der Agentur hinaus. Dies zeigt, dass Trumps Ankündigungen nicht wortwörtlich zu nehmen sind und dass es ein bewusstes Kalkül von ihm ist, mit maximalen Forderungen an die Öffentlichkeit zu gehen, wohlwissend, dass er sie aus verschiedenen Gründen nicht ganz durchsetzen kann. Er mag in seiner forschen Art des Auftretens gröber als die meisten seiner Vorgänger erscheinen, in der Ausrichtung seiner Außenpolitik bleibt er dennoch vielen Elementen, Traditionen und Orientierungen der US-Politik der vergangenen Jahre treu. So gesehen sollte man Trump und seine Bedeutung nicht überschätzen. Seine Handlungen sind nicht so neu und außergewöhnlich wie oft behauptet wird.
Auf der anderen Seite sollte man sich davor hüten, Trump zu unterschätzen. Dafür hat er mit seinen Gefolgsleuten einen viel zu ausgeprägten Willen gezeigt, die Grenzen der Macht des Exekutiven soweit wie möglich auszudehnen, um die USA und die Welt nach seinen Vorstellungen umzugestalten. Angesichts des kaum zu erwartenden Widerstands des von der Republikanischen Partei, bzw. der MAGA-Bewegung (Make America Great Again) dominierten Legislativen, bleiben nach innen in der Regel nur Interventionen des Judikativen als Hoffnung übrig. Einigen ist es der Justiz gelungen, Trumps Verordnungen zu stoppen. Nach außen, wie bereits thematisiert, sind es die Gegenschläge oder die Verhandlungsmacht der Partner, die Trumps Agieren Grenzen setzen. Dennoch gilt es festzuhalten: nach innen oder nach außen, egal ob seine Initiativen am Ende Bestand haben, bleibt eine Botschaft haften. Dies ist auch der Fall für seine Sanktionen gegen Südafrika.

Trumps Sanktionen gegen Südafrika: Die implizite Botschaft
Am 8. Februar ordnete Trump an, sämtliche Finanzmittel für Südafrika einzufrieren. Als Begründung für seine Entscheidung thematisierte er „ungerechte und unmoralische Praktiken" der südafrikanischen Regierung. Damit gemeint ist das vom südafrikanischen Parlament im Januar verabschiedete Gesetz, das es der Regierung unter bestimmten Umständen ermöglichen soll, ohne den Artikel 25 der Verfassung zum Schutz des Privateigentums zu ändern, Enteignungen ohne Entschädigung im öffentlichen Interesse vornehmen zu können. Ziel dieses Gesetzes ist es, Unrecht der rassistischen Apartheid-Ära ein wenig auszugleichen. Der über Jahrhunderte andauernde Siedlerkolonialismus in Südafrika hat tiefe Spuren hinterlassen, die den aktuellen Besitzverhältnissen ihren Stempel aufdrücken: „85 % des Vermögens sind im Besitz von 5 % der Bevölkerung (die meisten davon weiße Südafrikaner*innen), während mehr als die Hälfte (die meisten davon Schwarze Menschen) zusammen weniger als 1 % des Vermögens besitzen. Durch diesen Umstand sind Schwarze Südafrikaner*innen zunehmend auf Sozialleistungen angewiesen, die für die Hälfte der Bevölkerung die zweitwichtigste Einkommensquelle darstellen. “ Mit der Machtübernahme 1994 verpflichtete sich der ANC die Landfrage ins Zentrum seiner Reformen zu rücken und „ bis 1999 mindestens 30 % des 86 Millionen Hektar fruchtbaren Ackerlandes an Schwarze Menschen zu übertragen. Dieses Ziel wurde immer weiter verschoben, erst auf 2010, dann auf 2015, und Anfang 2024 ist von dem hehren Versprechen keine Rede mehr. Offiziellen Angaben zufolge wurden im Rahmen staatlicher Landumverteilungs- und Landrückgabeprogramme zwischen 1994 und 2018 nur 8 bis 9 % des kommerziell genutzten Ackerlandes übertragen. “
Mit diesen Statistiken wird schon deutlich, dass Trumps Einmischung auf einer kolonialen Amnesie beruht. Mehr noch: er bot den „Afrikandern“ (Afrikansprachige Nachkommen niederländischer und französischer Siedlerkolnialist:innen), die aus seiner Perspektive "Opfer ungerechter Rassendiskriminierung" seien, an, ihre Umsiedlung in den USA zu unterstützen. Weder die Menschenrechtskommission der UN noch irgendeine ernstzunehmende internationale Instanz hat Kenntnis von einer Gewaltwelle, die in Südafrika gegen die „Afrikander“ gerichtet sei und von der südafrikanischen Regierung hervorgehen würde. Dass Südafrika von Gewalt geprägt ist und diese vor allem die Menschen trifft, die in den Townships wohnen, ist reichlich belegt. Südafrikanische Organisationen und Farmarbeitergewerkschaften berichten davon, dass es mehr Gewalt von weißen Farmern an ihren Schwarzen Farmarbeiter:innen gibt als umgekehrt. Trumps Behauptungen entbehren jeglicher Grundlage. Darüber hinaus dürfte D. Trump als Nachkommen von Siedlerkolonialisten bekannt sein, dass die „Afrikander“ ein ähnliches messianisches Bewusstsein pflegen wie die europäischen Siedler:innen in den USA. Ihre Bezüge zu dem Land, das ihre Vorfahren mit Waffengewalt kolonisierten, hat religiöse Züge. Von daher ist es schwer vorstellbar, dass die „Afrikaner“ mit allen Privilegien, die sie nach wie vor in Südafrika genießen, Südafrika in großen Scharren verlassen. Trump müsste sich dessen bewusst sein, aber sein Agieren hat eine andere Funktion: Er will seinen Anhänger:innen vermitteln, dass er sich um die kümmert, die wie sie aussehen. Indem er das tut, trägt er nicht nur dazu bei, die „white Supremacists“ weltweit zu mobilisieren und zu vernetzen, sondern auch die Geschichte des Siedlerkolonialismus und des Rassismus neu zu definieren, indem die Täter:innen zu Opfern macht. Solche Botschaften machen ihn jenseits dessen, was er mit den einzelnen Handlungen erreicht oder nicht erreicht, sehr gefährlich.

 

Aktuelles

Unsere Projekte 2026 – Ihre Spende

Was lange selbstverständlich schien – ein lebendiger zivilgesellschaftlicher Raum, kritische Stimmen, Räume für Debatte – gerät zunehmend unter Druck. Und während die Herausforderungen wachsen,...

Lesen ...

Die Wohlfühlrhetorik täuscht: Was der AU–EU-Gipfel wirklich zeigt

Am 25. November ging in Luanda der zweitägige AU–EU-Gipfel zu Ende. Wie üblich bei solchen Treffen bekräftigten die Verantwortlichen beider Kontinente ihr Engagement zur Stärkung ihrer langfristigen...

Lesen ...

Pressefreiheit in Namibia und der Fall Johnathan Beukes

Namibia galt über lange Zeit als eines der Vorzeigeländer für Pressefreiheit in Afrika. Die Verfassung garantiert Meinungs- und Pressefreiheit, Gesetze wie das „Access to Information Act" stärken...

Lesen ...

Gräber der Ovaherero Chiefs in Okahandja, Namibia

Der Bund hat die Pflicht zur Kolonialismus-Erinnerung

Mehr als 40 Vereine bundesweit - darunter auch die WÖK/KASA - sowie 140 Personen aus Wissenschaft, Kultur und Forschung unterstützen den Offenen Brief, der insistiert, dass der Bund in der Pflicht...

Lesen ...

Scharfe Abschwächung des EU-Lieferkettengesetzes

Am Dienstag wurden die Trilogverhandlungen zum Omnibus-I-Paket abgeschlossen. Vertreter*innen des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und des EU-Rats haben einen finalen Kompromisstext...

Lesen ...

BAFA-Beschwerde gegen BASF: Umweltaktivist aus Marikana fordert Verantwortung entlang der Lieferkette

  Anfang November 2025 hat der südafrikanische Umwelt- und Community-Aktivist Brown Matloko in Zusammenarbeit mit der Kampagne Plough back the fruits und dem Dachverband Kritischer...

Lesen ...

Tag der Menschenrechte

Am heutigen Tag der Menschenrechte veröffentlicht das Forum Menschenrechte einen Sammelband mit insgesamt 90 Aide-Mémoires, die in diesem Jahr von den Mitgliedsorganisationen, darunter die...

Lesen ...

Versöhnungsabkommen zum Völkermord auf der Anklagebank

Erstmals wird ein internationales Abkommen über die Aufarbeitung kolonialer Verbrechen vor einem Gericht einer ehemaligen Kolonie verhandelt. Die Ovaherero und Nama klagen gegen die „Gemeinsame...

Lesen ...

Vorerst gescheiterte Verfassungsreform in Sambia

In der ersten Jahreshälfte 2025 legte das sambische Justizministerium dem Parlament einen Entwurf für eine Verfassungsänderung vor (Bill 7) mit dem Ziel, Anpassungen am derzeitigen Wahlsystem, der...

Lesen ...

Unvollendete Versöhnung – Südafrikas langer Kampf um Wahrheit, Gerechtigkeit und Anerkennung

Südafrika gilt oft als Erfolgsgeschichte des demokratischen Übergangs. Doch im Schatten der politischen Befreiung blieb ein zentraler Bereich unvollständig: die juristische, soziale und politische...

Lesen ...

AU-EU-Gipfel in Luanda: was ist zu erwarten?

Am 24. und 25. November findet in der angolanischen Hauptstadt Luanda der siebte EU-AU Gipfel statt, auf dem auch 25 Jahre formalisierte Partnerschaft zelebriert werden soll. Die Frage, die sich...

Lesen ...

Eine gerechte Ressourcenpolitik ist möglich – 15. Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des DEAB

15. Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des DEAB mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann zur neuen Rohstoff-Studie für Baden-Württemberg (Stuttgart, 20. Nov. 2025) Lithium, Kobalt und Co. -...

Lesen ...

AU-EU People´s Summit in Angola

Der 7. EU-Afrika Gipfel findet derzeit (24./25. 11.) In der angolanischen Hauptstadt Luanda statt. Dieser Gipfel soll die Partnerschaft zwischen den beiden Regionen in Bereichen Wirtschaft und...

Lesen ...

Erstes Treffen von Forum Menschenrechte mit Außenminister Wadephul

Menschenrechte und Völkerrecht sind Interesse und Verpflichtung37 Vertreter:innen von zivilgesellschaftlichen Organisationen im Forum Menschenrechte - darunter Simone Knapp für die Werkstatt...

Lesen ...

Europäische Brandmauer gefallen, Menschenrechtsschutz geopfert!

Heute wurde im EU-Parlament erneut über die Positionierung zum Omnibus-I-Paket abgestimmt – nachdem vor zwei Wochen keine Einigung über den Vorschlag des Rechtsausschusses zustande kam. Die heutige...

Lesen ...

Ungleichheit bekämpfen am Epizentrum: Was Deutschland und die EU aus dem südlichen Afrika lernen müssen

Einleitung: Ungleichheit als globale Verantwortung Die neue Studie „Tackling Inequality at its Epicentre – Eastern and Southern Africa“, erstellt von Development Finance International, zeichnet ein...

Lesen ...

Simbabwe zwischen Angst, Autoritarismus und lokaler Hoffnung

State of Peace Report Dieser Bericht ist die wichtigste zivilgesellschaftlichen Friedensstudie Simbabwes. Herausgegeben wird er von der Zimbabwe Human Rights Association (ZimRights), einer der...

Lesen ...

Ehemaliger Parlamentarier in Swasiland soll aus dem Gefängnis entlassen werden

Laut Berichten der Online Zeitung Swaziland News, soll der ehemalige Parlamentarier Mthandeni Dube die Tage freigelassen werden, nachdem der König ihn begnadigt hatte. Die Freilassung von Dube wurde...

Lesen ...

Verhandlungen ohne die Betroffenen? Versöhnung ohne Gerechtigkeit?

Trotz der späten Stunde – Freitag, 17 Uhr – war aufmerksames Zuhören statt Wochenendstimmung in der ECCHR-Kantine angesagt: Rund 50 Personen vor Ort und weitere 20 online verfolgten die...

Lesen ...

Einweihungsfeier in unserem neuen Büro

Am 11. September haben wir unser neues Büro in der Heidelberger Weststadt feierlich eingeweiht. Gemeinsam mit Freund:innen und Wegbegleiter:innen der Werkstatt Ökonomie, Mitgliedern des Vorstands,...

Lesen ...

Stimmen der Gerechtigkeit aus Namibia

Bericht eines bewegenden Abends voller Musik, Geschichte und Widerstand Schon beim Eintreten war spürbar: Dieser Abend wird etwas Besonderes. Am 14. Oktober war der Saal im Port 25 so voll, dass...

Lesen ...

Einladung zum Workshop-Tag "Gesellschaft zusammenbringen" am 22.11. in Frankfurt

Der Workshop möchte Wege aus der aktuellen, vielseitigen Krisensituation aufzuzeigen, die wir gemeinsam gehen können. Ziel ist ein gutes Leben für alle. Um den Ansatz „Gesellschaft zusammenbringen“...

Lesen ...

Über 210.000 Menschen fordern Erhalt des Lieferkettengesetzes!

Die Petition der Initiative Lieferkettengesetz zum Erhalt des Lieferkettengesetzes und EU-Lieferkettenrichtlinie hat über 210.000 Unterschriften erhalten. Gemeinsam mit Gewerkschafter*innen und...

Lesen ...

Anti-Apartheid-Aktivistin Ursula Trautwein verstorben

Mit den Frauen für Gerechtigkeit, den ehemaligen Boykottfrauen, war sie 1996 Mitbegründerin der KASA.  Ursula Trautwein starb am 27. September im Alter von 92 Jahren. In den 1970er Jahren...

Lesen ...

Ankündigung: Speakers Tour im Oktober zu Namibia

Im Oktober wartet eine Reihe spannender Veranstaltungen zu Namibia auf euch. Zum einen sind wir von der Werkstatt Ökonomie Kooperationspartner der Attac Deutschland Speakers Tour „Grüner...

Lesen ...

Rohstoffgerechtigkeit: Simbabwe im Lithiumrausch

Um es mit den Worten des Referenten Zacharia Grant auszudrücken: „Wir bedanken uns herzlich für die erfolgreiche Ausrichtung der gestrigen Veranstaltung. Besonders beeindruckt hat uns die...

Lesen ...

Afrika neu denken 2025

Gerade in Zeiten, in denen viele Diskussionen über Afrika noch stark von außen und oft von Hilfs‑, Kolonial‑ und Armutslogiken geprägt sind, ist es wertvoll, Perspektiven zu verschieben und...

Lesen ...

GERD: Ein Projekt mit Signalwirkung?

Am 09. September2025 hat Äthiopien den Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD) feierlich in Betrieb genommen. GERD wird von vielen Beobachter:innen auf dem afrikanischen Kontinent als ein...

Lesen ...

SADC People´s Summit auf Madagaskar

Der diesjährige Gipfel der Staats- und Regierungschef:innen der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) fand in diesem Jahr vom 16. bis 17. August auf Madagaskar statt. Gemäß den...

Lesen ...

Solidaritätsbewegungen früher und heute

Podcast der informationsstelle südliches afrika e.V. In dieser Folge wird Simone Knapp von der Werkstatt Ökonomie/Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) bei uns zu Gast sein. Wir wollen...

Lesen ...

Der Stand der Debatte um ein Grundeinkommen in Südafrika

Neuer Wind nach der SONA-Rede von Präsident Ramaphosa Die Debatte über ein Grundeinkommen in Südafrika hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der zentralen sozialpolitischen Themen des Landes...

Lesen ...

Machtkampf in Simbabwe: Chiwenga gegen Mnangagwa – und der stille Aufstieg eines Tykoon

In der Regierungspartei Zanu PF spitzt sich ein erbitterter Machtkampf zu. Bei einer hitzigen Politbürositzung am 17. September 2025 kam es zu einem offenen Schlagabtausch zwischen Präsident...

Lesen ...

Gesellschaft zusammenbringen – Veranstaltungen im Herbst

In den nächsten Monaten gibt es einige Veranstaltungen innerhalb des Projektes „Gesellschaft zusammenbringen – mit fairen Regeln“ sowie im Netzwerkzusammenhang. Die gesellschaftlichen Entwicklungen...

Lesen ...

Neuer Praktikant bei der WÖK – Heiner stellt sich vor

Hallo, ich bin Heiner Machmer und arbeite seit Anfang September als Praktikant bei der Werkstatt Ökonomie. Ich studiere Volkswirtschaftslehre und Geographie in Heidelberg und beschäftige mich dabei...

Lesen ...

Bundeskongress „Jeden Kolonialismus beenden!“

Anerkennung, Widerstand, Reparationen sind Themen des Kongresses, zu dem die Bundeskoordination Internationalismus einlädt. Auf dem Kongress werden vielfältige Möglichkeiten zur...

Lesen ...

Ruth Weiss – Journalistin, Schriftstellerin, Menschenrechtlerin

Ein persönlicher Nachruf 26. Juli 1924 bis 5. September 2025 Ruth Weiss hat mich mein ganzes Erwachsenenleben begleitet. Da bin ich sicher nicht die Einzige. Zunächst waren es ihre Bücher, vor...

Lesen ...

Erste Studienergebnisse über den Rohstoffbedarf in Baden-Württemberg

Die Beschaffung von Rohstoffen hat derzeit für die Politik weltweit höchste Priorität. Doch der hohe Rohstoffbedarf, der vor allem bei Metallen durch die Digitalisierung und die Energiewende...

Lesen ...

Konferenz in Stuttgart: „Lieferkettengesetz unter Beschuss: Wirkungen und Strategien“

Am 10. Oktober organisieren wir gemeinsam mit der evangelischen Akademie Bad Boll, Südwind und Mehr Wert! die Konferenz „Lieferkettengesetz unter Beschuss: Wirkungen und Strategien”. Es werden...

Lesen ...

Bundesregierung beschließt massive Abschwächung des Lieferkettengesetzes

Am 3. September hat das Kabinett einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der das deutsche Lieferkettengesetz massiv schwächen soll. Noch ist nichts verloren, doch der Wind dreht sich immer stärker. Mit...

Lesen ...

Thabilé live in Bad Boll – Musik als Stimme gegen Gewalt an Frauen

Die südafrikanische Sängerin Thabilé tritt am Freitag, 26. September 2025 um 20 Uhr im Rahmen der internationalen Tagung „South Africa and Germany in Solidarity: Walking Together...

Lesen ...

South Africa and Germany in Solidarity: Walking Together Against Gender-Based Violence

Nachdem wir im Dezember 2024 in Bad Boll eine erfolgreiche Tagung zu 30 Jahre Demokratie in Südafrika durchführen konnten, wenden wir uns nun in der diesjährigen Konferenz wieder in Bad Boll dem...

Lesen ...

Das Massaker von Marikana – auch 13 Jahre danach immer noch eine offene Wunde

Am 16. August 2025 jährt sich das Massaker von Marikana zum dreizehnten Mal. 34 Bergleute wurden an diesem Tag getötet, mindestens 78 verletzt und etwa 250 festgenommen. Das Massaker von Marikana...

Lesen ...

UN Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla

Die FfD4-Konferenz (Fourth International Conference on Financing for Development), auch bekannt als “Compromiso de Sevilla“ zielte wie ihre vorangegangenen Konferenzen in Monterrey (2002), Doha...

Lesen ...

Gesellschaft zusammenbringen - mit fairen Regeln

Um den Ansatz „Gesellschaft zusammenbringen“ erfolgreich auf lokaler Ebene beginnen und Veränderungen bewirken zu können, braucht es Partner:innen: Menschen in Organisationen, Unternehmen und...

Lesen ...

Lieferkettengesetze weiter unter Beschuss – Fachtagung am 10. Oktober in Stuttgart

Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz ist seit fast drei Jahren in Kraft, doch seine Zukunft und die der europäischen Lieferkettenrichtlinie sind bedroht. Während die Gesetze erste...

Lesen ...

Grüne Wende – auf wessen Kosten?

Auswirkungen des Lithiumabbaus auf die lokale Bevölkerung in Simbabwe Eine aktuelle Studie und zwei Veranstaltungsankündigungen mit den Autor:innen der Studie in Basel und Stuttgart beleuchten die...

Lesen ...

Der Hafen als politischer Ort

Fahrradtour zu globalen Arbeitsrechten und Lieferketten nachdem wir am 1. Mai eine erste erfolgreiche Fahrradtour im Mannheimer Hafen durchführen konnten, hat uns der Verein...

Lesen ...

4. Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla (FFD4) - Tage 2 & 3

Am zweiten und dritten Tag standen auf dem offiziellen Programm der FFD4 in Sevilla sowohl „Multi-Stakeholder Round Tables“ als auch „Plenary Meetings“. Hier bestand die Möglichkeit, als Beobachter...

Lesen ...

4. Konferenz über Entwicklungsfinanzierung (FFD4) - Tag 1

Der erste Tag der FFD4 in Sevilla verlief, wie es bei solchen Megakonferenzen üblich ist: Die Eröffnungszeremonie bestand aus einer Reihe von Reden. Zu Wort kamen etwa der spanische König, der...

Lesen ...

Wir sind umgezogen!

Unsere neuen Büroräume befinden sich in der Heidelberger Weststadt - immer noch in fußläufiger Nähe zum Hauptbahnhof. Wir sind sehr glücklich, dass bei der Evangelisch-methodistischen Kirche - die...

Lesen ...

Veranstaltungen

muss verschoben werden, neuer Termin folgt in Kürze - AG Gesellschaft zusammenbringen
28. Jan. 19.00 Uhr , Welthaus Heidelberg, Kurfürsten-Anlage 25, am Römerkreis, mittlerer Seminarraum

China und der Globale Süden.
Forum im Rahmen der Konferenz „China und Wir. Perspektiven für Frieden, Menschenrechte und sozial-ökologischer Umbau.“ 17. März 09.30 Uhr - 17. März 2026 11.00 Uhr, Universitätsstr. 37, 50931 Köln

Weltkirche und koloniale Strukturen.
21. März 10.00 Uhr - 21. März 2026 17.00 Uhr, St. Virgil, Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg,

Wen kümmerts? - Genozide des 20. Jahrhunderts und die Rolle Deutschlands
27. März 19.00 Uhr , Karlstorkino Heidelberg

Warum Klimagerechtigkeit eine Zukunftsfrage für alle ist
23. Apr. 16.15 Uhr - 23. Apr. 2026 20.00 Uhr, Universität Freiburg, Aula

Unsere Netzwerke und Unterstützer

  • bonhoeffer-gemeinde_hd.jpg
  • deab.png
  • berliner_missionswerk.png
  • attac.png
  • kda_baden_mit_ekiba.png
  • initiative_transparente_zivilgesellschaft.png
  • elm.jpg
  • erlassjahr.png
  • fair_toys_organisation.png
  • ewz_heidelberg.png
  • bistum_limburg.jpg
  • dachverband_kritische_aktionaere.png
  • cora-netzwerk.png
  • allianz_rechtssicherheit.png
  • forum_menschenrechte.png
  • evang-methodistische_kirche.png
  • zimbabwe_europe_network.png
  • BrotFuerDieWelt.jpg
  • netzwerk_geldkompass.png
  • evang_kirchenkreis_dortmund.jpg
  • evang_kirche_in_hessen_und_nassau.png
  • plough_back_the_fruits.png
  • ems.jpg
  • csm_FH_mSlogan_RGB_23d44b3954.jpg
  • eine-welt-promotorinnen-programm.png
  • evang_kirche_in_heidelberg.png
  • evang_kirche_in_baden.jpg
  • misereor.jpg
  • gossner_mission.png