Die Wohlfühlrhetorik täuscht: Was der AU–EU-Gipfel wirklich zeigt

Am 25. November ging in Luanda der zweitägige AU–EU-Gipfel zu Ende. Wie üblich bei solchen Treffen bekräftigten die Verantwortlichen beider Kontinente ihr Engagement zur Stärkung ihrer langfristigen wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Beziehungen.

In seiner Abschlussrede erinnerte der Vorsitzende der AU-Kommission, Mahmoud Ali Youssouf, daran, was Afrika in der Partnerschaft mit der EU zu bieten hat: enorme Ressourcen, demografische Dynamik, technologischen Ehrgeiz und eine junge Generation von Innovator:innen. In der EU sieht er Kapital, Technologien und institutionelle Stärke vorhanden. Wenn beide Regionen ihre jeweiligen Stärken in den Dienst gemeinsamer Prioritäten stellen, so seine Schlussfolgerung, könnten beide Kontinente eine prosperierende Zukunft gestalten.

Eine trügerische Harmonie

Was sich nach Voraussetzungen für eine perfekte Partnerschaft anhört, bleibt jedoch Wunschdenken, solange die Länder der Afrikanischen Union die real existierenden, kolonial geprägten Macht- und Kräfteverhältnisse nicht zu ihren Gunsten verschieben können. Nur dann könnten sie die EU-Länder dazu bringen, im Geist der Gegenseitigkeit über gemeinsame Interessen tatsächlich fair zu verhandeln, anstatt afrikanische Staaten immer wieder in die eigenen Narrative und Prioritäten einzubinden.

Afrika mag sich – wie Mahmoud Youssouf zu Recht konstatiert – zu einer „globalen Wachstumskraft“ entwickelt haben. Dennoch müssen die Länder der AU an sich selbst und an ihren Strukturen arbeiten, um die von Youssouf formulierten Forderungen gegenüber der EU tatsächlich durchsetzen zu können: „ausgewogene Handelspartnerschaften“ und einen „stärkeren Multilateralismus“.

Ohne insbesondere den ersten Punkt verwirklicht zu haben, bleibt das Wirtschaftswachstum vieler AU-Mitglieder trügerisch: Es ist rohstoffabhängig, in vielen Fällen mit katastrophaler menschen- und umweltrechtlicher Bilanz verbunden und bleibt auf wenige Sektoren begrenzt, ohne Wechselwirkungen mit anderen Bereichen nationaler und regionaler Ökonomien zu entfalten.

Ein solches Wachstum erzeugt überwiegend prekäre Beschäftigungsverhältnisse; gut qualifizierte Arbeitsplätze bleiben eine Seltenheit. So wirkt sich dieses Wirtschaftsmodell, das den EU–AU-Beziehungen zugrunde liegt, nicht transformativ auf afrikanische Ökonomien aus. Das zeigen die Erfahrungen der letzten 25 Jahre, in denen einige afrikanische Länder als Spitzenreiter des Wirtschaftswachstums gefeiert wurden. Für die Mehrheit der Bevölkerung brachte dieses Wachstum wenig Nutzen, während eine kleine politisch-ökonomische Elite mit meist außenorientierter Lebensführung reicher wurde.

Die Global-Gateway-Initiative als Testfall

Dass die EU dieses problematische Wachstumsmodell weiter verfestigt, zeigte sich auch in Luanda. In ihren Reden bekannten sich sowohl die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, als auch der Präsident des Europäischen Rates, António Costa, erneut zum Engagement für die „Gemeinsame Vision 2030“ und die Agenda 2063 der AU. Das klingt zunächst positiv.

Doch beide betrachten die Global-Gateway-Initiative als das zentrale Umsetzungs- und Finanzierungsinstrument für die beiden Agenden. Hier zeigt sich ein strukturelles Problem der EU-AU-Beziehungen: Seit Beginn der formalisierten Partnerschaften bekennen sich beide Seiten zu gemeinsamen Zielen, doch die gewählten Instrumente sind häufig ungeeignet, um die in der Entwicklungsrhetorik angekündigten Ziele zugunsten des schwächeren Partners zu erreichen.

Die Global-Gateway-Initiative ist das jüngste Beispiel für diese Diskrepanz. In ihrer aktuellen Ausgestaltung vermag sie Afrika wenig Substanzielles zu bieten. Soll sie jedoch Instrument gerechter Beziehungen zwischen EU und Afrika sein, muss sie zunächst von ihrer geostrategischen Entstehungsgeschichte und Funktion befreit werden.

In ihrem Kern nutzt die EU Global Gateway bislang vor allem als Instrument im geopolitischen Wettbewerb mit China. Im Fokus stehen der Zugang zu kritischen agrarischen, mineralischen und energetischen Rohstoffen sowie zu Dienstleistungsmärkten. Eine Abkopplung von dieser geostrategischen Logik hätte Folgen für die Projektauswahl und -gestaltung: weg von der Zentrierung europäischer Interessen, hin zu afrikanischen Prioritäten.

Zu diesen zählen insbesondere die Erhöhung und Diversifizierung der Produktivität im Agrar- und Industriesektor sowie der Ausbau von Infrastrukturen für den binnenafrikanischen Handel. Eine solche Verschiebung des Fokus setzt voraus, dass afrikanische Institutionen wie die Regional Economic Communities (RECs) sowie nationale und regionale Wirtschaftsverbände – die Potenziale und Herausforderungen afrikanischer Märkte besser kennen – als gleichberechtigte Co-Designer der Projekte fungieren. Dies ist bei den bisherigen Global-Gateway-Vorhaben nicht der Fall.

Ein Beispiel ist der Lobito-Korridor, der den Norden Sambias und den Südosten der DR Kongo mit dem angolanischen Hafen Lobito verbinden soll. Zwar fördert „Team Europe“ entlang dieser Megainfrastruktur Projekte wie „Orange Corners“, das in Luanda als „Best-Practice-Modell für die Förderung des Unternehmertums junger Menschen“ präsentiert wurde.

Doch die Caála-Logistikplattform, die agrarökologische Landwirtschaft unterstützen soll, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es beim Lobito-Korridor primär darum geht, kritische Rohstoffe wie Kobalt und Kupfer möglichst unverarbeitet in die EU zu transportieren.

Damit reproduziert der Korridor koloniale Logiken infrastruktureller Ausbeutung: von den Produktionszentren zu den Häfen und von dort in die verarbeitenden Zentren der ehemaligen Kolonialmächte. Eine Ausrichtung auf regionale Märkte oder die Stärkung lokaler Investitionsfähigkeit ist nicht erkennbar. Eine regionale Wertschöpfung rückt in weite Ferne.

So wirkt „Orange Corners“ wie ein Pflaster auf einer Wunde, die durch die Grundausrichtung des Projekts noch vergrößert wird: Die EU gewinnt schnelleren Zugang zu kritischen Mineralien; afrikanische Akteure hingegen erhalten vage Hoffnungen auf künftige Exportmöglichkeiten, etwa für getrocknete Früchte angolanischer Kleinproduzenten.

Ähnliche Asymmetrien zeigen sich beim zweiten oft erwähnten Vorzeigeprojekt: der Produktion von grünem Wasserstoff in Namibia. Während etwa Deutschland damit die Dekarbonisierung zentraler Industrien vorantreiben will, stellt sich im Blick auf Namibia die Frage, ob diese zentralisierte Energieform für ein dünn besiedeltes, weitläufiges Land ohne nennenswerte Industrie sinnvoll ist.

Ausgehend von nationalen Interessen Namibias wäre eine dezentrale Energieproduktion aus Solar- und Windkraft vermutlich vorteilhafter: Sie könnte lokale Versorgungssysteme stärken, Kapazitäten für Know-how, Verwaltung und zivilgesellschaftliche Beteiligung aufbauen und langfristig breiter wirken als monopolartig organisierte Großprojekte.

Fazit

Angesichts eines neu entfachten Wettbewerbs um Afrika im Kontext geopolitischer Spannungen brauchen die EU-AU-Beziehungen eine Neugestaltung, deren Mittelpunkt ein ehrlicher Umgang mit der belasteten Geschichte und deren Fortwirken in heutigen „Kooperationsmustern“ sein muss.

Eine Antwort der EU auf die Konkurrenz mit anderen globalen Akteuren in Afrika kann nicht in der aggressiven Reproduktion kolonialer Logiken wie Rohstoffextraktion ohne Industrialisierung, asymmetrische Wertschöpfung und externe Agenda-Setzung bestehen. Vielmehr braucht es neue, innovative und attraktive Angebote. Dazu gehören ideologiefreie, kontextgerechte, praxisorientierte und flexible Kooperationsmodelle, die alle relevanten Partner – einschließlich zivilgesellschaftlicher Organisationen – einbeziehen und Regeln wie Standards gemeinsam bestimmen.

Der Gipfel in Luanda hat dieses Gebot ignoriert. Nur so konnte die EU erneut versprechen, „die afrikanischen Länder weiterhin bei ihrer Entwicklung, Industrialisierung, Diversifizierung ihrer Exporte und Integration in regionale Märkte zu unterstützen“.

Ein solches Versprechen ist unglaubwürdig. Die Realität zeigt, dass die EU mit ihrer Handels- und Investitionspolitik Entwicklung, Industrialisierung, Diversifizierung und regionale Integration in Afrika behindert. Handelsregime wie die EPAs, die die Rohstoffabhängigkeit und den Export von industriellem Mehrwert aufrechterhalten, belegen dies.

Mit dieser Strategie manövriert sich die EU im globalen Wettbewerb ebenso ins Abseits wie afrikanische Eliten, die sich auf solche Versprechen einlassen, sie aber nicht erfüllen können – und dadurch die zunehmende Wut der Jugend zu spüren bekommen.

Die EU steht in Afrika im Wettbewerb mit neuen Akteuren. Wenn sie und ihre Mitgliedstaaten auch künftig ein relevanter Partner für Afrika bleiben wollen, können sie dies nicht durch geopolitische Absicherung alter Abhängigkeiten erreichen. Nur verantwortliche, faire und transparente Kooperationsmodelle schaffen eine gemeinsame Zukunft. Der Gipfel in Luanda hinterlässt deshalb einen faden Beigeschmack. Ohne ehrliche Bilanz kolonialer Kontinuitäten und ohne neue Kooperationsmodelle bleibt die viel beschworene Partnerschaft ein rhetorisches Kunstprodukt.

 

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