Wie wurde und wird die Kolonialgeschichte sowohl in Deutschland als auch in den ehemals kolonisierten Ländern erzählt? Wie wirken diese Narrative bis heute nach? Aufgezeigt wird, wie bestimmte Bilder bis in die Gegenwart wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Strukturen prägen, sei es durch Straßennamen, Denkmäler oder Alltagsvorstellungen in Ländern wie Burundi, Namibia, Kamerun,Togo, Benin und darüber hinaus. Schließlich sollen aktuelle Prozesse der Dekolonisierung beleuchtet werden: Straßenumbenennungen, die Rückgabe von Kulturgütern, die kritische Aufarbeitung kolonialer Sammlungen sowie Veränderungen in Bildungssystemen – sowohl global als auch lokal bezogen auf Mannheim.
Referent
Dr. Boniface Mabanza Bambu
Veranstaltet von
MARCHIVUM in Kooperation mit der Black Acdemy Mannheim und dem Rhein-Neckar-Industrieverein


