Das Lieferkettengesetz: ein wirksamer Beitrag zum Schutz der Menschenrechte und der Umwelt?

Datum: 01.01.1970
Uhrzeit: 19:30 Ort: Kulturzentrum Dieselstraße, Dieselstraße 26, Esslingen
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Im Juni hat der Bundestag nach zähen Verhandlungen und bis zuletzt massiver Einflussnahme der Wirtschaftsverbände ein Lieferkettengesetz verabschiedet, das Unternehmen zu menschenrechtlicher Sorgfalt in ihren Lieferketten verpflichtet. Das Gesetz stellt einen Paradigmenwechsel dar: Zum ersten Mal wird damit ein verbindlicher Rechtsrahmen für die menschenrechtliche Verantwortung von Unternehmen im Ausland geschaffen und eine Abkehr vom bisherigen Dogma der Freiwilligkeit vollzogen. Gleichzeitig weist das Gesetz aber erhebliche Schwachstellen auf, die seine Wirksamkeit beschränken dürften.

In seinem Vortrag geht Uwe Kleinert auf die Vorgeschichte des Lieferkettengesetzes ein, stellt die „Initiative Lieferkettengesetz“ vor, erläutert die Stärken und Schwächen des Gesetzes und schlägt den Bogen zum laufenden Prozess auf europäischer Ebene.

Uwe Kleinert ist Referent für Wirtschaft und Menschenrechte bei der Werkstatt Ökonomie in Heidelberg. Seit vielen Jahren setzt er sich in unterschiedlichen Projekten für faire Lieferketten und global verantwortliche öffentliche Beschaffung ein.

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei, Spenden sind erwünscht.

Veranstalter

AK Ökonomie Esslingen mit diesen Partnern: attac Esslingen, Caritas Fils-Neckar-Alb, DGB, Evang. Bildungswerk, Evang. Kirchenbezirk Esslingen, Heimstatt, Kath. Erwachsenenbildung, Kreisdiakonie, Kulturzentrum Dieselstraße, vhs Esslingen