Zum Beispiel BASF: Konzernmacht und Menschenrechte

Datum: 27.01.2020
Uhrzeit: 19:30
Ort: Brenzhaus, Mauerstr. 5, Schwäbisch Hall
ICS/iCal: Event speichern

Wie ist es möglich, dass die Menschen, die eines der wertvollsten Metalle der Welt für ein deutsches Vorzeigeunternehmen abbauen, in Slums leben? Am Beispiel der Platinlieferkette zwischen dem deutschen Chemiekonzern BASF und dem britisch-südafrikanischen Platinproduzenten Lonmin erörtert dieser Sammelband koloniale Kontinuitäten im Rohstoffhandel und versammelt Stimmen von ArbeiterInnen, AktivistInnen und WissenschaftlerInnen. Es geht um die direkte Verbindung des Massakers von Marikana nach Europa, um globale Lieferketten und deren Gestaltung durch Handelsabkommen und Entwicklungspolitik, um Steuervermeidung, Lobbyismus und Unternehmensverantwortung, um dringend notwendige rechtliche Regulierungen und postkoloniale Verantwortungskonzepte - und um die neuen Herausforderungen transnationaler Solidarität. Die Referentin, Simone Knapp, ist Koordinatorin bei der Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika und Mitautorin des gleichnamigen Buches.

Veranstalter

  • Evangelischer Kirchenbezirk Schwäbisch Hall, Akademie der Weltmarktverlierer, attac

Hintergrund