Religionen machen Druck für mehr Klimagerechtigkeit

Bei mehr als 400 Veranstaltungen in 38 Ländern fordern Tausende von Gläubigen die Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Finanzwirtschaft unter anderem dazu auf, sofort jegliche Unterstützung für fossile Energien und die Zerstörung des Regenwalds einzustellen, und sich stattdessen für allgemeinen Zugang zu sauberer Energie und die Schaffung grüner Arbeitsplätze einzusetzen.

Über 200 Geistliche oder religiöse Führungspersönlichkeiten haben den Aufruf mit unterzeichnet, darunter Monsignore Pirmin Spiegel, Geschäftsführer Misereor; Dr. h.c. Cornelia Füllkrug-Weitzel, ehem. Präsidentin Brot für die Welt.

Die 400 lokalen Aktionen zur Unterstützung der Klimaforderungen finden heute in 43 Ländern statt, darunter Australien, Brasilien, Chile, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Indonesien, Indien, Kanada, Kenia, Nigeria, Südafrika, USA und Vanuatu. Es ist das erste Mal, dass sich religiöse Gemeinschaften an der Basis in diesem Ausmaß und mit solch klaren Forderungen organisieren. Unter dem Hashtag #Faiths4Climate werden alle Aktionen gebündelt.

Die Forderungen und Aktionen zum Aktionstag werden vom GreenFaith International Network koordiniert, einem basisdemokratischen, multireligiösen Bündnis mit Gründungspartnern in 14 Ländern.

Die deutsche Koordination ist bei der Werkstatt Ökonomie angesiedelt. Ansprechpartnerin ist Caroline Bader, Co-Koordinatorin, GreenFaith International Network, caroline*@greenfaith.org, +49 1523 8994079.