Dr. Sarah Köhler übernimmt die neue „Ökumenische Arbeitsstelle Anthropozän“ bei der Werkstatt Ökonomie

Der Ökumenische Prozess „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“ hat mit dem 1. September 2019 Verstärkung bekommen. Dr. Sarah Köhler tritt die „Ökumenische Arbeitsstelle Anthropozän“ an, die bei der Werkstatt Ökonomie angesiedelt ist. Finanziert wird die Stelle von „Brot für die Welt“, mitgetragen wird sie von den evangelischen und katholischen Trägereinrichtungen des Ökumenischen Prozesses. Das Zeitalter des Anthropozäns stellt die Menschheit und damit auch die Kirchen vor neue Herausforderungen. Mit ihrer Arbeit will Sarah Köhler vor allem den Brückenschlag zwischen theoretischen Inhalten aus Theologie und Erdsystemforschung einerseits und praktischer Umsetzung hin zu einem kulturellen Wandel der Nachhaltigkeit andererseits schaffen, damit Kirche zum Akteur eines neuen ökologischen Aufbruchs wird.

Dr. Lothar Elsner, Ko-Vorsitzender der Werkstatt Ökonomie, begrüßte die neue Kollegin an  ihrem neuen Arbeitsplatz: „Ich freue mich, dass der Ökumenische Prozess, der – begleitet durch die Werkstatt  Ökonomie – mit Klaus Heidel vor sechs Jahren so engagiert gestartet ist und schon so viel in Bewegung gebracht hat, durch die neue Arbeitsstelle weiter gestärkt wird. Dr. Sarah Köhler bringt sowohl die für den kulturellen Wandel wichtige theologische Reflexion als auch viele praxisbezogene Ideen und Erfahrungen in ein Arbeitsfeld ein, das angesichts der planetaren Entwicklungen brisanter und relevanter gar nicht sein könnte.“

Die Koordination des Ökumenischen Prozesses „Umkehr zum Leben – den Wandel gestalten“, die seit seinem Start vor sechs Jahren in den Händen von Klaus Heidel von der Werkstatt Ökonomie lag, übernahm zum 1. Juni 2019 Constanze Latussek von der Evangelischen Akademie Wittenberg, die künftig eng mit Sarah Köhler zusammenarbeiten wird.