Webseminar „Der UN-Treaty-Prozess zu Wirtschaft und Menschenrechten – mehr als ein globales Lieferkettengesetz?“

Datum: 19.10.2022
Uhrzeit: 18:00 Ort: online
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Verbindliche Regeln für Unternehmen zur Achtung von Menschenrechten und Umweltstandards – das bräuchte es doch eigentlich auf globaler Ebene, oder? Tatsächlich wird bereits seit 2014 in einer Arbeitsgruppe der Vereinten Nationen über ein verbindliches Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten (UN-Treaty) diskutiert, das Unternehmen in die Pflicht nehmen und besseren Rechtszugang für Betroffene schaffen soll. Mit dem Bekenntnis der G7-Staaten zu einem solchen Abkommen ist nun eine neue Dynamik entstanden. Vom 24. bis 28. Oktober 2022 findet die achte Verhandlungsrunde zum UN-Treaty statt. Wie weit ist dieser Prozess fortgeschritten und in welchem Verhältnis steht er zur nationalen und EU-weiten Regulierung von unternehmerischen Sorgfaltspflichten (Lieferkettengesetzen)? Vor welchen Herausforderungen steht der Prozess und wie positionieren sich Deutschland und die Europäische Union in den Verhandlungen?

Referentin

  • Referieren wird Karolin Seitz. Sie ist die Leiterin des Programmbereichs Wirtschaft und Menschenrechte beim Global Policy Forum und koordiniert das zivilgesellschaftliche Bündnis Treaty Alliance Deutschland.

Moderation

  • Gertrud Falk, FIAN Deutschland

Anmeldung

Veranstalter:innen

  • Ein Webseminar von FIAN Deutschland, Forum Fairer Handel, SÜDWIND und Werkstatt Ökonomie im Rahmen der Initiative Lieferkettengesetz.