Ob Welthandel, Rohstoffabbau oder koloniale Kontinuitäten: Die Regeln des globalen Wirtschaftssystems sind nicht alternativlos. Im Gegenteil, sie sind das Ergebnis von Machtverhältnissen, historischer Ausbeutung und politischen Interessen.
Mit unserem neuen Podcast „Wirtschaft, Macht & Menschenrechte“ schauen wir genau dort hin, wo die übliche Berichterstattung aufhört. Wir hinterfragen globale Handelssysteme und Lieferketten, beleuchten Fragen der Rohstoffgerechtigkeit und : Wie sieht eine Wirtschaft aus, die ein gutes Leben für Alle in den Mittelpunkt stellt? In regelmäßigen Episoden sprechen wir mit Expert:innen, Aktivist:innen und Wissenschaftler:innen über die Ursachen globaler Ungerechtigkeiten – und über Wege zu einer gerechten, sozial-ökologischen Transformation.
Jetzt reinhören: Die ersten zwei Episoden sind online!
Episode 1: Das Ende der Welthandelsorganisation? – mit Dr. Boniface Mabanza
Welche Bedeutung hat die WTO noch in Zeiten von Handelskriegen und bilateralen Machtspielen? In unserer Auftaktfolge spricht Felix mit Boniface, dem Handelsexperte der Werkstatt Ökonomie, über die Krise des multilateralen Handelssystems. Gemeinsam hinterfragen sie die Rolle der EU und der USA und diskutieren die konkreten Forderungen der afrikanischen Länder. Zudem geht es um die Frage, ob ein Zusammenbruch der WTO fatal oder aber eine Chance wäre.
Episode 2: Der deutsche Völkermord im heutigen Namibia – mit Felix Henn
Zwischen 1904 und 1908 beging das Deutsche Kaiserreich an den Ovaherero und Nama den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts. Felix spricht mit dem Namibia-Experten Felix Henn der Werkstatt Ökonomie, über die ökonomischen Hintergründe des Siedlerkolonialismus und die Frage, warum dieser Teil der deutschen Geschichte in Deutschland kaum eine Rolle spielt, die Folgen bis heute aber in Namibia sehr sichtbar sind.
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