Tag der Menschenrechte

Am heutigen Tag der Menschenrechte veröffentlicht das Forum Menschenrechte einen Sammelband mit insgesamt 90 Aide-Mémoires, die in diesem Jahr von den Mitgliedsorganisationen, darunter die Werkstatt Ökonomie, erstellt wurden.  

Dazu schreibt der Koordinierungskreis in seiner Einleitung:

„90 Analysen und Empfehlungen, konkret und auf den Punkt, Länder und Themen – darin zeigt sich die geballte Expertise der über 50 Mitgliedsorganisationen des Forum Menschenrechte. Diese „Aide-Mémoires“ beruhen auf den Erkenntnissen der Mitgliedsorganisationen und oft auch deren lokalen Partnerorganisationen in vielen Ländern der Welt. Sie werden jährlich erstellt und sind Grundlage der Advocacy-Arbeit des Forum Menschenrechte und seiner Mitgliedsorganisationen gegenüber dem Auswärtigen Amt und darüber hinaus. Am 19. November 2025 wurde der Gesamtkatalog Außenminister Dr. Johann Wadephul und dem Beauftragten der Bundesregierung für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe, Prof. Dr. Lars Castellucci persönlich übergeben. Damit verbinden wir die Erwartung, dass nicht nur das Auswärtige Amt und die deutschen Botschaften vor Ort, sondern alle verantwortlichen Ministerien in ihrer Arbeit auf diese Analysen zurückgreifen und die Empfehlungen für eine kohärente und glaubwürdige deutsche Menschenrechtspolitik umsetzen. Die vorliegenden Aide-Mémoires wurden von unterschiedlichen Mitgliedsorganisationen verfasst und werden von ihnen verantwortet. Die dargestellten Analysen und Forderungen spiegeln die Positionen der jeweiligen Organisationen wider und entsprechen nicht notwendigerweise den Positionen aller anderen Mitgliedsorganisationen oder des Netzwerks Forum Menschenrechte insgesamt. Einige Aide-Mémoires werden aus Gründen des Schutzes von Menschenrechtsverteidiger*innen oder Partnerorganisationen vor Ort nicht veröffentlicht und bleiben vertraulich.“

Die WÖK koordinierte und schrieb maßgeblich an vier Länderpapieren mit: Angola, Namibia, Simbabwe und Eswatini/Swasiland. Die ersten Gespräche mit den jeweiligen Länderrefernt:innen sind gerade in Planung und auch Termine mit deutschen Botschaftern in Namibia und Simbabwe sind für die anstehende Dienstreise der KASA im Februar 2026 anvisiert.

pdfAM Angola

pdfAM Swasiland

pdfAM Namibia

pdfAM Simbabwe

pdfForum-Menschenrechte Aide-Memoires 2025

 

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Kolonialnostalgie in Namibia und die blinden Flecken deutscher Erinnerung Wer durch Swakopmund spaziert, könnte für einen Moment glauben, er sei in einem architektonisch leicht verrutschten...

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Elternzeitvertretung mit Perspektive – Projektstelle Namibia

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Neue Studie veröffentlicht: Rohstoffwende in Baden-Württemberg

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„Grüne Zukunft, koloniale Schatten – Das Wasserstoffprojekt im Kontext des deutschen Kolonialerbes in Namibia“

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Demo am Tag vor der Landtagswahl – Aufstand für Anstand

  Die WÖK hat das Manifest Heidelberger Bündnis „Kein Schritt nach Rechts“ unterzeichnet und ist im AK Bildung des Bündnisses aktiv. Wir unterstützen den Aufruf...

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Wir machen uns auf den Weg

Ausgangslage Das Projekt „Gesellschaft zusammenbringen“ setzt bei der Frage nach den Ursachen der gesellschaftlichen Spaltung und Ungleichheit an. Als Hauptursache sehen wir wirtschaftliche...

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Unsere Projekte 2026 – Ihre Spende

Was lange selbstverständlich schien – ein lebendiger zivilgesellschaftlicher Raum, kritische Stimmen, Räume für Debatte – gerät zunehmend unter Druck. Und während die Herausforderungen wachsen,...

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Spendenaufruf: Hände weg von Shark Island – Genozid-Gedenken in Namibia unterstützen

Im Konzentrationslager auf Shark Island starben während des deutschen Genozids Tausende Ovaherero & Nama. Heute ist der Ort durch den Hafenausbau für Wasserstoffexporte nach Deutschland...

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Die Wohlfühlrhetorik täuscht: Was der AU–EU-Gipfel wirklich zeigt

Am 25. November ging in Luanda der zweitägige AU–EU-Gipfel zu Ende. Wie üblich bei solchen Treffen bekräftigten die Verantwortlichen beider Kontinente ihr Engagement zur Stärkung ihrer langfristigen...

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Pressefreiheit in Namibia und der Fall Johnathan Beukes

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Gräber der Ovaherero Chiefs in Okahandja, Namibia

Der Bund hat die Pflicht zur Kolonialismus-Erinnerung

Mehr als 40 Vereine bundesweit - darunter auch die WÖK/KASA - sowie 140 Personen aus Wissenschaft, Kultur und Forschung unterstützen den Offenen Brief, der insistiert, dass der Bund in der Pflicht...

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Scharfe Abschwächung des EU-Lieferkettengesetzes

Am Dienstag wurden die Trilogverhandlungen zum Omnibus-I-Paket abgeschlossen. Vertreter*innen des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und des EU-Rats haben einen finalen Kompromisstext...

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BAFA-Beschwerde gegen BASF: Umweltaktivist aus Marikana fordert Verantwortung entlang der Lieferkette

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Tag der Menschenrechte

Am heutigen Tag der Menschenrechte veröffentlicht das Forum Menschenrechte einen Sammelband mit insgesamt 90 Aide-Mémoires, die in diesem Jahr von den Mitgliedsorganisationen, darunter die...

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Veranstaltungen

Jahrestagung 2026 „Migration und Arbeitswelt“
20. Mai 10.00 Uhr - 20. Mai 2026 16.00 Uhr, Schloss Fürstenried München

Global ohne Gerecht? Neue Perspektiven für die Nord-Süd-Zusammenarbeit
Jahrestagung 2026
30. Mai 10.00 Uhr - 30. Mai 2026 18.00 Uhr, Z-Quadrat, Große Langgasse 8, 55116 Mainz (Eingang Gymnasiumstraße)

Afrikas „neue Kolonialmächte“ – Nur ein neues Kapitel in der Kolonialgeschichte?
Kenako Festival 06. Juni 17.00 Uhr , Washingtonplatz, Berlin

Crashkurs Rohstoffwende 2026
Vom Oberrhein über Argentinien bis nach Simbabwe – Lithium-Abbau, Kreislaufwirtschaft und die Zukunft der Rohstoffpolitik
08. Juni 10.00 Uhr - 09. Juni 2026 16.00 Uhr, Karlsruhe

Alle satt und alles gerecht verteilt? Ressourcengerechtigkeit in Amazonien, Ernährungssicherheit in den Anden, Landkonflikte in Mexiko
11. Juni 00.00 Uhr , Welthaus Stuttgart

Koloniale Geschichtsbilder
Narrative und Perspektiven. Vortrag zur Ausstellung im MARCHIVUM
17. Juni 18.00 Uhr ,

Weilheimer Glaubensfragen 2026
08. Juli 19.30 Uhr , Pfarrei St. Pölten, Unterer Graben 48, 82362, Weilheim

Sambia vor den Wahlen 2026: Demokratie, shrinking civic space und politische Spannungen
09. Juli 17.00 Uhr - 09. Juli 2026 19.00 Uhr, online

Rein in die solidarische Zukunft. Globale Ungleichheit, kapitalistische Hegemonie und demokratische Alternativen
12. Juli 11.15 Uhr , Neuer Saal, Waldorfschule Frankfurt.

Jetzt erst recht gerecht! Allianzen stärken für globale (Schulden-)Gerechtigkeit
06. Nov. 00.00 Uhr , Jugendherberge Heidelberg

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