Sharpeville nach 50 Jahren – Geschichten vom Überleben in Südafrika

Fünfzig Jahre später lebt der Name Sharpeville in der Geschichte des Befreiungskampfes in Südafrika neben anderen Orten beispiellosen Widerstandes wie Bulhoek, Bondelswarts und Soweto weiter. Er ist als eines der mächtigen Symbole der Entschlossenheit, trotz der verschwindend geringen Chancen der unterdrückten Menschen, nicht unter der Knechtung eines rassistischen Regimes einer Minderheit verbleiben zu müssen, für immer vorhanden. In Südafrika ist der Name gleichbedeutend für den Mut der einfachen Menschen, sich gegen den, wie es zum damaligen Zeitpunkt aussah unabänderlichen, erdrückenden Würgegriff der Macht zu wehren. Die Geschichte von Sharpeville ist ebenso bekannt wie auch tragisch. Die Tatsache, dass dieses Massaker im Grunde eine himmelschreiende rassistische Antwort jenseits aller Verhältnismäßigkeit angesichts einer vermeintlichen Bedrohung der öffentlichen Ordnung darstellte, wurde in den Kommentaren des örtlichen Polizeichefs, Lieutenant Colonel Pienaar offenbar. Er sagte: »Die angeborene Mentalität erlaubt den Schwarzen nicht, sich für eine friedliche Demonstration zu versammeln. Für sie bedeutet zu demonstrieren nichts anderes als Gewalt!«

Die Organisation Khulumani Support Group vereint Opfer und Überlebende des Apartheidregimes in Selbsthilfegruppen über das ganze Land hinweg. Die insgesamt 55.000 Mitglieder arbeiten an ihrer Vergangenheit und an der Zukunft. International bekannt sind sie nicht zuletzt dadurch, dass sie fünf internationale Unternehmen wegen Beihilfe zu schweren Menschenrechtsverletzungen während der Apartheidzeit auf Entschädigung verklagt haben. Die Opfer erzählen ihre Geschichte denen, die zuhören können und wollen, und hoffen, dass sich die Lebensbedingungen ihrer Familien noch zu ihren Lebzeiten verändern, dass wenigstens ihre Kinder eine Zukunft haben.

Die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika möchte mit dieser Broschüre den Stimmen aus Südafrika Raum geben, ihnen Gehör verschaffen, sie selbst sprechen und von ihrem Südafrika erzählen lassen.

Bibliographische Angaben

Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (Hg.) (2010): Sharpeville nach 50 Jahren – Geschichten vom Überleben in Südafrika, Heidelberg, Juni 2010, 28 S.

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