EU-Lieferkettengesetz darf nicht abgeschwächt werden!

Am 8. November 2024 kündigte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, an, dass sie einen Vorschlag zur Änderung von drei zentralen Säulen des Europäischen Green Deal durch ein Omnibus-Gesetzes vorlegen wird: die Richtlinie über die Erfüllung der Sorgfaltspflicht für Unternehmen (CSDDD), die Richtlinie zur Nachhaltigkeitsberichterstattung (CSRD) und die Taxonomie-Verordnung.

Mit über 160 zivilgesellschftliche Organisationen aus den Bereichen Menschenrechts-, Umwelt- und Klimaschutz sowie Gewerkschaften fordern wir die Europäische Kommission nun in einem Statement auf, diese EU-Gesetze zur Unternehmensverantwortung aktiv zu schützen, den offiziellen Zeitplan für ihre Umsetzung und Implementierung zu bestätigen und den Omnibus-Prozess vollständig transparent zu gestalten.

Felix Roll konnte hierzu auch mit Radio Dreyeckland sprechen: https://rdl.de/beitrag/angst-vor-beschneidung-bei-eu-lieferkettengesetzes

 

Veranstaltungen

„Ein gutes Leben für alle“ – partizipatives Dialogformat
09. März 19.00 Uhr - 09. März 2026 21.00 Uhr, Welthaus Heidelberg, Kurfürsten-Anlage 25, am Römerkreis, Veranstaltungsraum

Weltkirche und koloniale Strukturen.
21. März 10.00 Uhr - 21. März 2026 17.00 Uhr, St. Virgil, Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg,

China und der Globale Süden.
Forum im Rahmen der Konferenz „China und Wir. Perspektiven für Frieden, Menschenrechte und sozial-ökologischer Umbau.“ 22. März 09.30 Uhr - 22. März 2026 11.00 Uhr, Universitätsstr. 37, 50931 Köln

Wen kümmerts? - Genozide des 20. Jahrhunderts und die Rolle Deutschlands
27. März 19.00 Uhr , Karlstorkino Heidelberg

Warum Klimagerechtigkeit eine Zukunftsfrage für alle ist
23. Apr. 16.15 Uhr - 23. Apr. 2026 20.00 Uhr, Universität Freiburg, Aula

Lieferkettengesetz: konzeptuelle Debatten und zivilgesellschaftliche Erfahrungen. Wo stehen wir heute?
30. Apr. 14.00 Uhr - 30. Apr. 2026 16.30 Uhr, Online