SPIELT FAIR! Ein Wettbewerb der Aktion fair spielt für Kindertagesstätten

Die Aktion fair spielt lädt Kindertagesstätten, Kindergärten, Krippen, Horte und Eltern-Kind-Gruppen ein, sich an ihrem Wettbewerb „Spielt fair!” zu beteiligen. Bis Mai 2011 können dafür Projektberichte zum Thema „Spielzeug und faire Produktion” eingereicht werden. Die beiden besten Projekte werden mit einem Ausstattungszuschuss von jeweils 2.500 Euro belohnt, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten ein Preisgeld von 1.000 bzw. 500 Euro.

Welcher Art die Projekte sind, ist nicht vorgegeben: Das kann vom eintägigen Projekt mit den Kindern über die Einbeziehung der Eltern im Rahmen eines Elternabends bis hin zu einer großen Aktion in der Gemeinde reichen. Wichtig ist nur eines: Mindestens ein Element des Projektes soll Kindern das Anliegen näherbringen, dass Spielzeug unter fairen Bedingungen hergestellt werden sollte.

Mit ihrer Teilnahme können Kitas neue Wege der Menschenrechtsbildung erkunden. Sie können die Mitverantwortung der Verbraucher/innen ansprechen und danach fragen, was zu tun ist, um dieser Mitverantwortung gerecht zu werden – als Eltern, aber auch als Einrichtung. Sie können danach fragen, wozu es Regeln gibt – Spielregeln, Verkehrsregeln, Regeln im Umgang miteinander – und eben Regeln für Unternehmen. Und sie können die Rechte ansprechen, die Kinder haben, und wie sie wiederum die Rechte anderer respektieren können.

Das Faltblatt mit der Ausschreibung finden Sie unten zum Download. Gerne können Sie bei Bedarf eine entsprechende Anzahl bestellen, um die Einladung zur Beteiligung an dem Wettbewerb weiter zu tragen.

In größerer Stückzahl können Sie gerne auch das Faltblatt „Spielzeug verantwortlich einkaufen/fair beschaffen” bestellen, das sich als Hintergrundinformation über die Aktion fair spielt und ihre Anliegen eignet und gut in Kitas, in Schulen oder im Gemeindehaus ausgelegt werden kann. Auch dieses Faltblatt finden Sie unten zum Download.

Die Aktion fair spielt setzt sich seit vielen Jahren für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie ein. Getragen wird sie vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, der Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, dem Nürnberger Bündnis „Fair Toys” und der Werkstatt Ökonomie.