15.02.2013 In eigener Sache: fair spielt macht ohne "Aktion" weiter
Seit 1999 setzt sich die Aktion fair spielt für
menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie ein – als
Kooperationsprojekt des Bischöflichen Hilfswerkes Misereor, der Kath.
Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Kath. Arbeitnehmer-Bewegung
Deutschlands (KAB), des Nürnberger Bündnisses Fair Toys und der Werkstatt
Ökonomie. Nach 13 Jahren haben nun die katholischen Organisationen die
Weiterarbeit an die bisherigen Koalitionspartner übertragen: Das Nürnberger
Bündnis wird als regionales Netzwerk weiter aktiv sein. Und die Werkstatt
Ökonomie wird künftig –...
19.12.2012 Neuauflage der Broschüre "So bringen Sie Menschenrechte ins Spiel!"
Seit heute gibt es die aktualisierte Neuauflage der Verbraucherbroschüre der Aktion fair spielt von 2005. Die Grundstruktur des 20-seitigen Heftes blieb erhalten, auf den Stand gebracht wurden aber insbesondere die Informationen zum ICTI-CARE-Prozess, die statistischen Angaben und der Auszug aus der fair spielt-Firmenliste. Auch die Ergebnisse des Gutachtens von Prof. Dr. Lin-Hi wurden in Form eines Interviews und einer Kurzfassung der Stellungnahme der Aktion fair spielt angesprochen. Die Broschüre kann – gerne auch in größerer Stückzahl – bei der Werkstatt Ökonomie bestellt...
17.12.2012 Aktuelle Umfrage der Aktion fair spielt: Vier von fünf Spielzeugfirmen mauern
Nur jedes fünfte der 250 Spielzeugfirmen, denen wir im Rahmen unserer diesjährigen Firmenumfrage einen Fragebogen zugesandt haben, hat diesen beantwortet. Vier von fünf Unternehmen der Branche lassen sich nicht in die Karten schauen, wenn es darum geht, wie sie ihrer Verantwortung für die Arbeitsbedingungen in ihrer Lieferkette gerecht werden. Die aktualisierte Firmenübersicht listet 111 Firmen auf, von denen bekannt ist, dass sie in Fernost produzieren (lassen). Nur 48 von ihnen haben gegenüber der Aktion fair spielt nachgewiesen, dass sie und ihre Lieferanten sich am ICTI CARE-Prozess...
09.11.2012 Studie im Auftrag von Misereor: ICTI CARE-Prozess schöpft Potenzial nicht aus – Aktion fair spielt zieht Bilanz
Im Dezember 2011 beauftragte das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR Prof. Dr. Nick Lin-Hi, Juniorprofessor für Corporate Social Responsibility an der Universität Mannheim, mit einer Evaluierung des ICTI CARE-Prozesses, um der Frage nachzugehen, welchen Beitrag das Programm zur Verbesserung der Arbeits- und Sozialstandards in chinesischen Spielzeugfabriken leistet bzw. leisten kann. Generell bestätigt die jetzt vorgelegte Studie die bisherigen Einschätzungen der Aktion fair spielt über die Stärken und Schwächen des ICTI CARE-Prozesses: Er habe als branchenweites Programm gute Voraussetzungen, zur...
05.12.2011 "Making Toys Without Joy": SACOM deckt wiederholt Verstöße gegen Arbeiterrechte in chinesischen Spielzeugfabriken auf
Heute veröffentlichte die Hongkonger Arbeitsrechtsorganisation SACOM eine Pressemitteilung und drei Fallstudien über die Zustände in chinesischen Spielzeugfabriken und die Rolle des ICTI CARE-Prozesses, eines Programms des Internationalen Verbandes der Spielwarenindustrie für ethische Spielzeugfertigung.SACOM hatte im Sommer 2011 verdeckte Untersuchungen in drei Spielzeugfabriken durchgeführt, nämlich in der Dongguan On Tai Toys Co., der Sturdy Products Factory und der Hung Hing Printing Group, die Lieferanten bekannter Markenfirmen sind, auch solcher aus Deutschland. Alle drei Fabriken sind...
30.11.2011 Spielzeugbranche lässt nach Auffassung der Aktion fair spielt nötige Sorgfalt vermissen
(Heidelberg/Aachen) Spielzeughersteller und Handel werden nach einer aktuellen Firmenumfrage der Aktion fair spielt ihrer Verantwortung für die Beachtung der Menschenrechte in den Spielzeugfabriken ihrer fernöstlichen Lieferanten nicht gerecht: Die große Mehrheit der Firmen bleibt untätig und schweigt. Der ICTI CARE-Prozess, das vom Weltverband der Branche initiierte Programm für ethische Spielwarenproduktion, erweist sich weitgehend als Papiertiger.
Fast ein Drittel seines Jahresumsatzes erzielt der deutsche Spielwarenhandel in den letzten beiden Monaten des Jahres. Dass das...
19.10.2011 Wettbewerb "Spielt fair!": Fünf Preisträger ausgezeichnet
Fünf Kinderbetreuungseinrichtungen dürfen sich heute über gute Nachrichten freuen: Sie hatten am Wettbewerb "Spielt fair!" der Aktion fair spielt teilgenommen und erfuhren nun, dass sie zu den Preisträgern gehören. Im Namen der Trägerorganisationen bedankte sich Koordinator Uwe Kleinert bei den ErzieherInnen, ihren Einrichtungen und den
Kindern herzlich für die engagierte und phantasievolle Beteiligung.
Dieses Engagement sei umso
beeindruckender, als sich letzten Endes nur wenige Einrichtungen zugetraut
haben, das anspruchsvolle Thema mit ihren Kindern zu bearbeiten und
Projektberichte...
18.10.2011 Aktion fair spielt antwortet auf Stellungnahme der ICTI CARE Foundation vom Mai 2011
Seit Vorlage ihres Diskussionspapiers zum ICTI CARE-Prozess, dem Programm für ethische Produktion des Weltverbandes der Spielzeugindustrie, im November 2009 steht die Aktion fair spielt in einem kontinuierlichen kritischen Diskurs mit den Verantwortlichen des Programms. Dabei hat die Aktion fair spielt mehrfach ausdrücklich die Bemühungen beim Aufbau des Programms gewürdigt, gleichzeitig aber auf ihrer Meinung nach entscheidende Schwachstellen in dem Zertifizierungssystem hingewiesen. Mit dem aktuellen Schriftwechsel, so die Aktion fair spielt, scheine der Diskurs allerdings an einem Punkt...
03.02.2011 Spielzeugbranche gibt sich nachhaltig – und verweigert auf breiter Front soziale Verantwortung
Unter dem Motto "Toys go green" stellt die diesjährige Spielwarenmesse in Nürnberg das Thema "Nachhaltigkeit" in den Fokus und will damit Hersteller und Händler ermutigen, ihr unternehmerisches Engagement nachhaltiger zu gestalten - von ökologischen Materialien, innovativen Verpackungen über die Vermittlung von Nachhaltigkeit durch das Spielkonzept bis hin zu sozialer Verantwortung in der Lieferkette. Dass die Branche dieser Ermutigung durchaus bedarf, zeigt die jüngste Firmenumfrage der Aktion fair spielt zur Beteiligung an Programmen für bessere Arbeitsbedingungen in den Spielzeugfabriken in...
30.11.2010 Aktion fair spielt fordert europaweites Meldesystem für Spielzeugimporte und rät zu bewusstem Einkauf
In chinesischen Spielzeugfabriken - von dort stammen rund zwei Drittel des hier verkauften Spielzeugs - herrschen nach wie vor katastrophale Arbeitsbedingungen. Das ist das Ergebnis aktueller Fabrikuntersu-chungen, die der Aktion fair spielt vorliegen. Um dies zu ändern, ruft die Aktion fair spielt Verbraucherinnen und Verbraucher zu bewusstem Einkaufen auf und fordert ein europaweites Meldesystem für Importe. Die Studien bestätigen, dass vor allem bei Löhnen und Arbeitszeiten weiterhin gegen geltendes Recht verstoßen wird. Arbeiter/innen berichten von 100 und mehr Überstunden pro Monat. Das...
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