Inlandsproduktion stagniert, Importe steigen
Seit Jahren steigen die Importe von Spielwaren gegenüber der Inlandsproduktion nahezu kontinuierlich an. Im Jahr 1983 betrug der Anteil der Importe an der Summe beider Größen knapp 40 Prozent, im Jahr 2009 waren es 83 Prozent. 2010 gingen die Importe deutlich zurück.

Quelle: w. nostheide verlag gmbh, Memmelsdorf; eigene Berechnungen
Fast drei Viertel der deutschen Spielwarenimporte kommen aus China
Mit weitem Abstand kommen die meisten der nach Deutschland importierten Spielzeuge aus China – zwischenzeitlich waren es über 75 %. Der Rückgang der Importe 2010 geht allerdings ebenfalls hauptsächlich auf das Konto Chinas.

Quelle: w. nostheide verlag gmbh, Memmelsdorf; eigene Berechnungen
Nur wenige große deutsche Spielzeughersteller
Nach der Umsatzsteuerstatistik gibt es in Deutschland 692 Spielzeughersteller (2009). Deren Beschäftigtenzahl wird auf rund 11.000 geschätzt.
Die 580 (83,8%) kleinsten unter ihnen (mit einem Jahresumsatz von jeweils nicht mehr als 1 Mio. €) haben einen Anteil am Branchenumsatz von 4,6%, die 34 größten (4,9%; mit einem Jahresumsatz von jeweils 10 Mio. € oder mehr) einen Anteil von 84%. (Stand 2009)
Quelle: w. nostheide verlag gmbh, Memmelsdorf
Der Welt-Spielwarenmarkt
Der weltweite Umsatz mit traditionellem Spielzeug (ohne Unterhaltungselektronik) lag 2008 bei rund 78 Mrd. USD. Davon entfallen 21,7 Mrd. USD auf die USA, gefolgt von Japan mit 5,8 Mrd. USD und China mit 4,5 Mrd. USD. Deutschland folgt mit einem Spielzeugumsatz von 3,2 Mrd. USD nach Großbritannien und Frankreich auf Rang 6, gefolgt von Brasilien, Indien, Mexiko und Italien.
Quelle: w. nostheide verlag gmbh, Memmelsdorf